Author Topic: Transport von Minis  (Read 2690 times)

0 Members and 1 Guest are viewing this topic.

Offline Thomas

  • Administrator
  • Sr. Member
  • *****
  • Posts: 466
  • Sail your dream
      • About Me
Transport von Minis
« on: November 26, 2006, 15:55:56 PM »
Quote
weltmeer

Joined: 03 Aug 2006
Posts: 16
Location: Suisse
   
PostPosted: Sat Aug 26, 2006 10:03 am
Post subject: Transport von Minis


Hallo
wie werden Minis Transportiert - wegen der Breite frage ich - werden die mit einem PKW oder einem Lastwagen transportiert?

Wie geht es wenn ein Rennen von a nach b geht wie kommt eine Mini zurück zum starthafen? Frachtschiff, zurücksegeln?

gruss
vincent

Quote
ixarus
A Frequent Poster

Joined: 07 Nov 2004
Posts: 126
Location: Germany
   
PostPosted: Sat Aug 26, 2006 1:06 pm
Post subject:


Die Boote sind trailerbar, Verdrängung um 1000 kg.
Für die Überbreite (3 m) gibts in Deutschland ne Sondergenehmigung, die ein ganzes Jahr gilt und freie Fahrt auf allen Strassen genehmigt. Es wird also trotz Überbreite kein Führungsfahrzeug verlangt, wie bei "echten" Schwertransporten.
Welcher Führerschein gefordert ist weiß ich nicht, seit es fast 20 verschiedenen davon in Deutschland gibt, hat mich das nicht mehr interessiert.... ;) Mit dem guten alten Klasse 3 Führerschein ists jedenfalls kein Problem.
Für One-Way-Rennen gibts nur die Möglichkeit der Rücküberführung (außer Transat / Frachter), außer man hat ne Freundin, die während das Rennen läuft den Trailer holt... ;)
Die Geschichte mit der Sondergenehmigung ist aber in anderen europäischen Ländern anders geregelt. Das sollte man vor dem Grenzübergang recherchieren. Ich bin deshalb mal an der Grenze zur Schweiz "abgefangen" worden, war teuer.... :(
Um der Überbreitenproblematik zu entgehen, gibt es "Klapp-Trailer". Das Boot wird auf dem Trailer so geneigt, sodass die Gesamtbreite auf 2,5 m reduziert wird. Nur so nebenbei, das reicht den Schweizern leider immer noch nicht, für die zählt die Bootsbreite, und nicht die Gespannbreite..... ;)
   
Quote
brico

Joined: 09 Oct 2006
Posts: 3
   
PostPosted: Mon Oct 09, 2006 4:22 pm
Post subject: Transportbreite


Das würde ich bestreiten.

Auch in der Schweiz ist entscheidend, welche Strassenbreite das Vehikel beansprucht. Das Kippen kann also durchaus helfen und ist bei vielen Booten heute Standard. Ob das aber bei 3m Breite und 1.6m Tiefgang zu einer Reduktion der Breite unter 2.5m führt, bezweifle ich.

Aber bis zu einer Transportbreite von 3m ist das Einholen einer Sonderbewilligung ein Klacks. Kostet neben den obligaten Gebühren einen Telefonanruf und kommt notfalls auch per Fax. OK, das mag von Kanton zu Kanton etwas ändern, hat sich aber stark vereinfacht. Jahresbewilligungen sollten wohl auch möglich sein, sind aber nicht ganz billig.

Alternative: Zero. Eigentlich erstaunlich, dass sich sonst keine Werft um dieses Problem gekümmert hat. Die Italiener tun nämlich wesentlich komplizierter als die Schweizer und in Frankreich soll die Benutzung von Autobahnen bei Überbreite untersagt sein. Das weiss ich aber bloss vom hören sagen und zweifle an der Richtigkeit. Weiss das hier jemand genauer?

Gruss
Urs

Quote
brico

Joined: 09 Oct 2006
Posts: 3
   
PostPosted: Thu Oct 12, 2006 2:56 pm
Post subject:


Nachtrag:
Die Einzelbewilligung in der Schweiz kostet in einem konkreten Fall Fr. 60.- (ca EUR 38.-), die Jahresbewilligung Fr. 335.- (ca EUR 212.-). Zuständig ist das kantonale Strassenverkehrsamt. Eine Übersicht über diese Ämter gibt es auf www.strassenverkehrsamt.ch.

Die Situation in Frankreich mit zu gewissen Zeiten geltendem Fahrverbot auf den Autobahen wurde im Forum LCL diskutiert, jene in Italien im italienischsprachigen Minitransatforum. Fazit: Deutschland, Frankreich und die Schweiz sind kein grosses Problem, Italien aber durchaus.

Welche Behörde ist in Deutschland zuständig für die Ausstellung einer Bewilligung?
Was kostet diese?

Gruss
Urs
LCL-Forum: http://lemancourseaularge.quickbb.net/forum1-Le-Forum-de-la-course-au-Large.htm

Quote
sebastian69

Joined: 27 Feb 2006
Posts: 31
Location: Germany
   
PostPosted: Fri Oct 13, 2006 3:53 pm
Post subject:


Hi
1 Woche kostet 30 EUR, Verlängerung um 1 W. weitere 12 EUR also günstig,waren sehr flexibel bei mir( Leihwagen...)
Sebastian

Quote
SpeedyG

Joined: 05 May 2004
Posts: 23
Location: Germany
   
PostPosted: Tue Oct 17, 2006 6:28 pm
Post subject:


Hi,

ein Thema ist hier bisher gar nicht abgehandelt worden :

Ein Serienmini hat ca. 10m Mastlänge, ein Proto wahrscheinlich um
die 11 m.
Der Mast darf vorne nicht über die Deichsel / Kupplung überstehen.
Deswegen haben mich die Italiener mal aufgehalten; die 2,55m auf dem
Canting - Trailer waren kein Thema.
Es gibt aber eine Gesamtlänge eines Gespanns von 12m (Fz. incl Anhänger) und die gilt meineswissen europaweit (kann sein,
daß ich mich hier irre).

Bei 10m Mastlänge bleiben also theoretisch 2 m für's Auto, z.B. einen abgesägten smart :-)))

Bisher hatte ich damit noch kein Problem, auch der Italiener hat das damals nicht überrissen, aber eigentlich sind wir da immer irgendwo
"illegal" unterwegs ...


Gruß,

Thomas
   

Quote
Andreas-Melaka

Joined: 09 Oct 2006
Posts: 20
Location: Malaysia
   
PostPosted: Wed Oct 18, 2006 7:11 am
Post subject: Mogeln!


Fachmanns Rat: Zieh das Gespann doch mit ner GOLD WING.
Das hat zudem noch Stil. ( Sorry, aber gerade jetzt KONNTE ich nicht den Mund halten)   
   
Quote
Ubik245

Joined: 14 Feb 2006
Posts: 17
Location: Germany
   
PostPosted: Wed Oct 18, 2006 6:30 pm
Post subject:


Hallo,

so weit ich weiß darf die Gespannlänge 18 m nicht überschreiten (zumindest in Deutschland). Da bleibt dann noch genug für ein normales Auto.

Tschüss
Dominik

-----------------------------------------------------------------------------------------
Minitransat 2007 www.ubik-offshore-racing.de    

Quote
brico

Joined: 09 Oct 2006
Posts: 3
   
PostPosted: Sat Oct 21, 2006 5:16 pm
Post subject:


Der Blick ins Gesetz erleichter die Rechtsfindung. Führt aber nicht immer zu Klarheit.

Die in der Schweiz geltende Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge sagt:

Art. 40 Kreisfahrt und Ausschwenkmass129
1 Motorfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen müssen sich leer und beladen in einer Kreisringfläche mit einem äusseren Durchmesser von 25,00 m und einem inneren Durchmesser von 10,60 m bewegen können, ohne dass die Projektion eines Fahrzeugteils
– ausgenommen der Rückspiegel und der vorderen Richtungsblinker – auf
der Fahrbahn ausserhalb der Kreisringfläche zu liegen kommt.

Art. 182 Abmessungen
Die Abmessungen von Anhängern dürfen höchstens betragen:
a. Länge (ausgenommen Sattelanhänger) 12,00 Meter

Art. 38 Abmessungen
1 Die Fahrzeuglänge ist zu messen über die äussersten, fest mit dem Fahrzeug verbundenen Teile
3 Nach vorne dürfen Fahrzeugteile oder Arbeitsgeräte höchstens 3,00 m vor die Mitte der Lenkvorrichtung reichen.

Die Ladung ist mit dem Fahrzeug bestimmungsgemäss ja nicht fst verbunden und wird daher wohl nicht mitgemessen.
Eine Bestimmung, die besagt, dass die Ladung hinten oder vorne nicht über den Anhänger hinausreichen darf, habe ich nicht gefunden. Man könnte daraus ableiten, dass der Mast vorne bis 3m vor das lenkrad reichen darf, hinten beliebig lang - vorausgesetzt, man kann die Kreisfahrbestimmungen einhalten. Dass der Mast über die Anhängekupplung hinaussteht, ist hier alltäglich. Wichtig ist, dass über die Grenzen der Fahrzeuge hinausreichende Teile gut sichtbar gekennzeichnet werden. Beim Mast machen wir das hinten mittels eines sogenannten Triopan, einem Tetraeder mit ca. 50cm Kantenlänge, der rot/weiss gestreift ist.

Die 3m vor dem Lenkrad sollen bei Leuten, die ihren A-Cat ohne Anhänger samt 9.5m - Mast auf dem Dach transportieren durchaus relevant sein. Ob eine analoge Bestimmung auch in D, I oder F gilt, weiss ich nicht.

Es gibt übrigens eine Richtlinie Nr. 97/27 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 22. Juli 1997 über die Massen und Abmessungen bestimmter Klassen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern.
Ich kenne deren Inhalt nicht, vielleicht könnte mal jemand nachsehen.

Gruss
Brico
Rebuilding The Unofficial Minitransat Website.

Offline bigboat

  • Newbie
  • *
  • Posts: 4
Re: Transport von Minis
« Reply #1 on: March 10, 2007, 00:00:03 AM »
Auch Österreich ist kein Problem. Du gehst auf die Website des Bundeslandes in das du als erstes kommst (z.B. www.salzburg.gv.at und dann auf -Verkehr -Güterverkehr ...) gibst die Strecke an und los geht's. Kostet ein wenig was aber ist leicht zu bekommen.

Gut Wind,
Chris

Offline thorsten

  • Jr. Member
  • **
  • Posts: 71
      • www.thorstenjunge.de
Re: Transport von Minis
« Reply #2 on: March 10, 2007, 00:15:16 AM »
Hallo Christian,

schön Dich hier zu sehen. Ein herzliches Willkommen.

Gruß, Thorsten

Offline bigboat

  • Newbie
  • *
  • Posts: 4
Re: Transport von Minis
« Reply #3 on: March 10, 2007, 00:46:35 AM »
Hab endlich mal ein wengig Luft und muss mal wieder gucken, was es neues gibt und ob ich euch ein wenig helfen kann :-)

So long viel Erfolg im Frühjahr!
Chris

Offline Geronimo

  • Newbie
  • *
  • Posts: 26
Re: Transport von Minis
« Reply #4 on: May 12, 2007, 18:41:55 PM »
Moin, moin,

hier ein ganz interessanter Link zu dem Thema:

http://www.ibn-online.de/tipps/trailer.html

Gruß Rolf



Offline rue

  • Newbie
  • *
  • Posts: 2
Re: Transport von Minis
« Reply #5 on: May 23, 2007, 23:41:21 PM »
Hallo,
ich habe schon eine Classe Mini gesehen, die von einer A-Klasse durch halb Europa gezogen wurde. In Deutschland blökt wie immer der dröge Amtsschimmel, hier benötigt man für den Transport einer Pogo eine Sondergenehmigung und darf möglicherweise nur nachts fahren. Bei Booten wie der Zero kann man den Kiel innen hochziehen und das Boot auf einem speziellen Anhänger in Schräglage transportieren, so dass ein Transport ohne Sondergehmigung möglich ist. Auf der Seite minitransat.de wurde das ausführlich beschrieben und bebildert. Leider ist sie bereits seit Monaten offline.
Gruss
Rue