Author Topic: Autopiloten, welcher ist der Beste ?  (Read 2389 times)

0 Members and 1 Guest are viewing this topic.

Offline Thomas

  • Administrator
  • Sr. Member
  • *****
  • Posts: 463
  • Sail your dream
    • About Me
Autopiloten, welcher ist der Beste ?
« on: November 26, 2006, 16:10:21 PM »
Quote
andreas

Joined: 15 Sep 2006
Posts: 25
Location: Wedel/Hamburg Germany
   
PostPosted: Sat Oct 14, 2006 1:44 pm
Post subject: Autopiloten, welcher ist der Beste ?


Hallo,

ich würde gern etwas mehr über die Alternativen bei Autopiloten erfahren und Vergleiche anstellen.
Generell und auf Marken bezogen...

Habe irgendwo gelesen, dass man z.B eine NKE-Anlage auch mit einem anderen Steuerer verbinden kann...

NKE : Hydraulik schwerer und anfälliger als Schubstange ?
SIMRAD : Welcher TP ?
RAYMARINE : Vor & Nachteile ??
AUTOHELM : (??)
Was gibts noch ?

Danke & Grüße,
Andreas

Quote
Ubik245

Joined: 14 Feb 2006
Posts: 17
Location: Germany
   
PostPosted: Sat Oct 14, 2006 2:15 pm
Post subject:


Hallo Andreas,

der große Vorteil bei der Hydraulik ist, dass sie viel zuverlässiger und langlebiger ist als eine elektrische Schubstange. Außerdem hat die Hydraulik mehr Kraft als elektrische Schubstangen. Es ist richtig, dass man den NKE Autopiloten auch mit elektrischen Schubstangen verbinden kann. Es gibt inzwischen aber auch welche von NKE.
Im allgemeinen wird gesagt, dass die Software vom NKE Gyropilote am besten auf Minis angepasst ist. Der Autopilot wurde halt auch für solche Boote konstruiert und passt deswegen gut zu schnellen Gleitern.
Raymarine wird aber auch häufig bei Minis verwendet.
Simrad ist eher selten, aber ich glaube die haben inzwischen auch einen Gyro Piloten.
Alternative zu den von dir genannten Piloten ist noch der Gyro Autopilot von Navman. Hat einen unschlagbaren Preis und wird auch auf einigen Prototypen verwendet. Der sollte auch ganz gut funktionieren.

Dominik

--------------------------------------------------------------------------------------
Minitransat 2007 www.ubik-offshore-racing.de
       
Quote
ixarus
A Frequent Poster

Joined: 07 Nov 2004
Posts: 126
Location: Germany
   
PostPosted: Sat Oct 14, 2006 7:28 pm
Post subject:


Das wichtigste an einem auch bei Highspeed zuverlässig funktionierden Autopiloten ist meiner Ansicht nach der Beschleunigungssensor (Gyro) und eine hohe Stellgeschwindigkeit.
Warum bis jetzt noch keiner auf die Idee gekommen ist die Stellkraft per Hilfsruder aus dem Wasser zu holen, ist mir schleierhaft........ ;-)
   
Quote
GONAIVE 478

Joined: 09 Jul 2005
Posts: 44
Location: Hamburg Germany
   
PostPosted: Sat Oct 14, 2006 10:20 pm
Post subject:


Although litle experienced, most Autopilots give you litle options to correct options like:

Damping
Gain
rudder backswing ( das er gegensteurt ( weis nicht genau wie mann dass nent)

The raimarine ( also thy Gyro 6000) only has gain high or low, as thus the Simrad.

As mini,s have such a variation in speed ( 4 kn > 16 Kn) it importand to have the autopilot automaticly correct

NKE has these posebilitys (10 levels in gain), thus the advantage for NKE.

Further the NKE remote is an apsolute piece of art.

PS, will be flouting again nexst year (with an NKE)


Cheers,

Sander

Quote
bigfoot

Joined: 22 Aug 2006
Posts: 1
   
PostPosted: Mon Oct 16, 2006 11:48 pm
Post subject:


Quote
ixarus wrote:
Das wichtigste an einem auch bei Highspeed zuverlässig funktionierden Autopiloten ist meiner Ansicht nach der Beschleunigungssensor (Gyro) und eine hohe Stellgeschwindigkeit.
Warum bis jetzt noch keiner auf die Idee gekommen ist die Stellkraft per Hilfsruder aus dem Wasser zu holen, ist mir schleierhaft........ ;-)

*kopfschüttel*
Möglicherweise liegt das daran, dass die benötigte "Hilfskraft" mit einem Hilfsruder Geschwindigkeit kostet. Die benetzte Wasserfläche wird größer und des weiteren wird der Vortrieb reduziert. Woher soll die "Stellenergie" auch herkommen??? Vom Himmel fallen, wird sie wohl nicht. Daher wird wohl bei performanten Minis, die Schubstange des Autopiloten, auch weiterhin mittels Hydraulik oder Elektromechanisch bewegt.
*immer noch kopfschüttel* da hilft auch kein ;-) am Ende.....

Quote
Andreas-Melaka

Joined: 09 Oct 2006
Posts: 20
Location: Malaysia
   
PostPosted: Tue Oct 17, 2006 1:43 am
Post subject:


Dennoch: mir ist die mechanische Loesung sympatischer. Was waere denn, wenn die zusaetzliche Reibung (im Minus) weniger Einfluss auf die Geschwindigkeit haette, als das eingesparte Gewicht (im Plus): immerhin folgt dem geringeren Stromverbrauch auch weniger Aufwand in der Batterieladung, also kleinere Peripherie; Generator und Treibstoff entfallen moeglicherweise. Weiss jemand ob das Mal durchgerechnet wurde? Moeglicherweise ist es inzwischen auch moeglich, reibungsniedrige Anlagen zu bauen und es macht sich nur niemand die Muehe

Quote
andreas

Joined: 15 Sep 2006
Posts: 25
Location: Wedel/Hamburg Germany
   
PostPosted: Tue Oct 17, 2006 11:53 am
Post subject: Bremst aber ein wenig und wiegt mindestens einen Zentner


Ein Windpilot ist ja so etwas was IXARUS meint. Der lässt sich auch über einen Mini- Schubstangen-Autopiloten über Kompass oder sonstwie ansteuern, denn im Gleiten funktioniert die Windfahne nicht mehr. Das ist genial. Bremst aber ein wenig und wiegt leider mindestens einen Zentner am Heck. Das ist was für schwere Tourenschiffe. Vieleicht kann man das tatsächlich leichter und besser bauen. Sehr stark ist der Wiederstand im Wasser nicht, denn das Prinzip ist ja dass das Paddel im Wasser sozusagen in Echtzeit den Steuerbefehl an die Ruderanlage übermittelt. Das heißt, das die auftretenden Kräfte gering bleiben. Wenn man woanders dafür richtig Gewicht sparen könnte.... aber unwahrscheinlich dass sich das rechnet

Quote
Andreas-Melaka

Joined: 09 Oct 2006
Posts: 20
Location: Malaysia
   
PostPosted: Wed Oct 18, 2006 7:04 am
Post subject: Physiker gesucht


Gibt es wohl jemand, der das mal durchgerechnet hat (oder wird)? Meine Mathematik reicht dafuer nicht aus. Aber mit den Zahlen koennte man das benoetigte Maximal-Gewicht bekommen. Dann sieht man ja, ob die Anlage konstruiert werden kann. Der Vorteil den ich im Moment nicht so gern aufgeben mag, ist der korrekte Winkel zum Wind. Zu dichte oder zu lose Segel machen mich nervoes. Selbst wenn ich schlafe...
   

Quote
ixarus
A Frequent Poster

Joined: 07 Nov 2004
Posts: 126
Location: Germany
   
PostPosted: Sun Oct 22, 2006 10:56 am
Post subject:


Wo der bigfoot mich wohl für nen Spinner hält (was ich in gewisser Weise auch bin ;)), muss ich meine Idee doch mal etwas genauer erklären:
Ein Mini hat am Spiegel angehängte Ruder. Meine Idee beruht auf dem "Flettner-Prinzip". Wenn man die Pinne eines angehängten Ruders einfach nach hinten verlängert und an das hintere Ende ein Hilfsruder hängt, kann diese Hilfsruder bei ausreichend grossem Abstand zur gemeinsamen Drehachse Hauptruder/Hilfsruder mit einer nur kleinen Kraft das Hauptruder verstellen. Dadurch "bremst" das Hilfsruder nur sehr wenig. Das Gewicht dieser Konstruktion beziffere ich (CFK vorausgesetzt) auf zusätzliche unter 1kg am Heck. Die erforderliche Elektronik besteht aus einem Modellbaukreisel (max. 100 Euro), einem Modellbauservo (max. 50 Euro) und einem PDA. Die Schwierigkeit sowas zu bauen besteht weder in der Elektronik noch in der Mechanik. Einzig die erforderliche Software ist eine Herausforderung.
Klar? Wer Interesse hat, kann sich gern an mich wenden. Vielleicht wirds dann endlich mal gebaut..... ;)

Quote
ixarus
A Frequent Poster

Joined: 07 Nov 2004
Posts: 126
Location: Germany
   
PostPosted: Thu Nov 02, 2006 8:20 pm
Post subject:


Da mich diese Thema brennend interessiert, ein kleiner Nachtrag für Interessierte:

Das Ruder einer Segelyacht wird durch ein Drehmoment gehalten bzw. verstellt:
Drehmoment = Kraft x Hebelarm

Ein langer Hebel (Pinne) braucht eine kleinere Kraft als ein kurzer.

Ein Hilfsruder kann diese Kraft erzeugen, aber es bremst durch seinen zusätzlichen Widerstand.

Je länger der Hebel desto kleiner die benötigte Hilfsruderkraft.

Der Hauptanteil eines jeden Ruders ist der induzierte Widerstand (ci ~ ca²)

"(ci ~ ca²)" bedeutet: Der induzierte Widerstand wächst quadratisch mit der benötigten Hilfsruderkraft (Auftriebskraft).

Somit wird ein kleines Hilfsruder an einem langen Hebelarm nur sehr wenig bremsen.

Getz wieder "ihr"..... :D    

Quote
andreas

Joined: 15 Sep 2006
Posts: 25
Location: Wedel/Hamburg Germany
   
PostPosted: Fri Nov 03, 2006 10:43 pm
Post subject: Wo ist dann der Haken ?


Quote
ixarus wrote:
Da mich diese Thema brennend interessiert, ein kleiner Nachtrag für Interessierte:

Das Ruder einer Segelyacht wird durch ein Drehmoment gehalten bzw. verstellt:
Drehmoment = Kraft x Hebelarm

Ein langer Hebel (Pinne) braucht eine kleinere Kraft als ein kurzer.

Ein Hilfsruder kann diese Kraft erzeugen, aber es bremst durch seinen zusätzlichen Widerstand.

Je länger der Hebel desto kleiner die benötigte Hilfsruderkraft.

Der Hauptanteil eines jeden Ruders ist der induzierte Widerstand (ci ~ ca²)

"(ci ~ ca²)" bedeutet: Der induzierte Widerstand wächst quadratisch mit der benötigten Hilfsruderkraft (Auftriebskraft).

Somit wird ein kleines Hilfsruder an einem langen Hebelarm nur sehr wenig bremsen.

Getz wieder "ihr"..... :D


Je länger der Hebel, desto länger auch der Weg oder ? D.h. es wir immer träger, je länger der Hebel ist. Oder nicht ? Die Reaktionszeit wäre evtl. zu lang...    

Quote
Andreas-Melaka

Joined: 09 Oct 2006
Posts: 20
Location: Malaysia
   
PostPosted: Sun Nov 05, 2006 5:13 am
Post subject:


Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Ich weiss von Faellen, wo der A/P so rasant war, dass er das Boot in Schlangenlinien "aufgeschaukelt" hat bis es extrem zick-zack fuhr ( und zwar nicht auf der Kreuz...)
Da musste dann die Reaktionszeit runtergetuned werden. Ich selbst benutze die Pinne auch nicht wie einen Ruehrstock - das ist wohl aehnliches Prinzip?
Aber bei Flettner geht es nicht so sehr um ein Hilfsruder, sondern mehr um eine Art Trimmklappe.
Apropos: Anton Flettner hatte noch mehr Ideen.

Quote
andreas

Joined: 15 Sep 2006
Posts: 25
Location: Wedel/Hamburg Germany
   
PostPosted: Tue Nov 07, 2006 12:01 am
Post subject:


Quote
Andreas-Melaka wrote:
Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Ich weiss von Faellen, wo der A/P so rasant war, dass er das Boot in Schlangenlinien "aufgeschaukelt" hat bis es extrem zick-zack fuhr ( und zwar nicht auf der Kreuz...)
Da musste dann die Reaktionszeit runtergetuned werden. Ich selbst benutze die Pinne auch nicht wie einen Ruehrstock - das ist wohl aehnliches Prinzip?
Aber bei Flettner geht es nicht so sehr um ein Hilfsruder, sondern mehr um eine Art Trimmklappe.
Apropos: Anton Flettner hatte noch mehr Ideen.

Ja ja, es gibt ja GOOGLE & Wiki, Hubschrauber.... Aber richtig kapiet habe ich es trotzdem noch nicht
Rebuilding The Unofficial Minitransat Website.