Author Topic: Lucky man in sponsoring...  (Read 1776 times)

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Offline Thomas

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Lucky man in sponsoring...
« on: March 07, 2007, 22:44:20 PM »
Moin,
Nein, nicht, dass ich mich aufregen würde... nur ein kleinwenig.
Falls jemand mal auf die Idee kommen sollte, T-Mobile "für wegen Sponsoring" anzuschreiben... hier kommt einer, der's geschafft hat:

Quote
T-Mobile Netherlands und Gaastra offizielle Sponsoren von niederländischem Mini-Transat-Solo-Teilnehmer (22.02.07)
Wettkampfsegler Lucas Schröder (31) geht Ende September bei der ‘Mini Transat Solo‘ an den Start. Hierbei handelt es sich um eine der weltweit härtesten Regatten für Einhandsegler auf offener See. Zusammen mit der Bekleidungsfirma Gaastra engagiert sich T-Mobile als Sponsor des Seglers. Schröder arbeitet als Ökonom im Bereich Marktregulierung für T-Mobile. Schröder sprach mit seinem Arbeitgeber über seinen Traum, die Mini Transat zu segeln - und das Unternehmen war sofort bereit, ihn zu unterstützen. Für Sponsor Gaastra bietet Schröders Teilnahme bei der Mini Transat die perfekte Möglichkeit, die neue Gaastra Pro-Kollektion vorzustellen.

Hans van der Hoeven, Leiter der T-Mobile-Abteilung Human Resouces: "Die Regatta, die Lucas fährt, ist heldenhaft, abenteuerlich und wagemutig - und er will gewinnen. Das alles passt perfekt zu T-Mobiles Unternehmenskultur. Darum unterstützen wir Lucas sowohl vor als auch während der Regatta. Schon jetzt hat er alle Freiräume, die er braucht, um sich hundertprozentig auf dieses harte Rennen vorzubereiten. Seine tägliche Arbeit wurde an sein striktes Trainingsprogramm angepasst."

Gaastra: "Für ein niederländisches Unternehmen mit starken maritimen Wurzeln wie Gaastra stellt die abenteuerliche Atlantiküberquerung eines niederländischen Einhandseglers die perfekte Sponsoringmöglichkeit dar. Das ist etwas, worauf man stolz sein kann. Hinzu kommt noch, dass wir gerade eine komplett neue PRO-Kollektion entwickelt haben. Profisegler ertragen monatelang extreme Wetterbedingungen, das kommt auch auf Lucas zu - für uns ist das wichtig, um Funktionalität, Sicherheit und Komfort unserer Kleidung zu perfektionieren. Lucas kann nun der ganzen Welt zeigen, dass unsere PRO-Kollektion jeder Herausforderung gewachsen ist."

Ein Formel-1-Wagen auf hoher See
Schon als Kind träumte Schröder von großen Segelregatten wie dem Volvo Ocean Race. Am 27. August 2006 qualifizierte er sich zusammen mit zwei anderen Niederländern für die Mini Transat 2007. Jeder Teilnehmer muss für die Qualifikation 1000 Meilen nonstop allein segeln. Schröder hat in der Vorbereitung genug Trainingsläufe und Wettkämpfe absolviert, um zu wissen, was für eine extreme Herausforderung vor ihm liegt. "Um die Regatta zu gewinnen, muss ich mich selbst übertreffen und alles geben. Es ist etwas ganz besonderes, den Atlantischen Ozean allein zu überqueren, ohne Kontakt zur Außenwelt. Das ist ein rauer Trip –4500 Meilen lang." Schröder überlässt nichts dem Zufall, hat jedes Detail bedacht. Das Boot, die T-Mobile One, steckt voller Ingenieurskunst und modernster Technik . Die T-Mobile One ist 6 Meter 50 lang, 3 Meter breit, hat eine Masthöhe von 11 Metern und 1 Meter 60 Tiefgang. Sie wiegt 1000 Kilo, davon bringt allein der Kiel 400 auf die Waage. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 36 km/h. Der Boden ist flach, mit Ausnahme des Kiels, dies führt zu einer Geschwindigkeit, die mit der eines Surfbretts vergleichbar ist.

Mini Transat
Die Mini Transat ist die ultimative Herausforderung für Wettkampfsegler. Die Teilnehmer müssen 8000 Kilometer in 30 Tagen zurücklegen, allein. Die Regatta startet in Frankreich, nach einem Zwischenstopp auf den Kanaren endet sie in Brasilien. In punkto Intensität wird die Regatta oft mit der Besteigung des Mount Everests verglichen.

Über T-Mobile
Der weltweit agierende Mobilfunkbetreiber T-Mobile hat 2,6 Millionen Kunden in den Niederlanden und ist, mit einem Umsatz von 286 Millionen Euro im dritten Quartal 2006, der drittgrößte Mobilfunkbetreiber auf dem niederländischen Markt. T-Mobile bietet Dienstleistungen und Produkte sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden. In den Niederlanden betreibt T-Mobile ein modernes Mobilnetz für Sprach- und Datenkommunikation. Außerdem bietet das Unternehmen eine wachsende Zahl von HotSpot-Standorten für schnellen Zugang ins Internet an.

Über Team Ocean Challenge
Lucas Schröder hat zur optimalen Vorbereitung auf die Transat 6,50 das Team Ocean Challenge zusammengestellt. Lucas Schröder ist Skipper der T-Mobile One. Er wird von Charles Euverte trainiert. Zuständig für Marketing und Public Relations ist Erwin Kuipers.

Quelle: http://pda.t-mobile.net/CDA/07-02-22_tmo_netherlands_mini-transat-solo,4733,,newsid-5399,de.html


Das "Boot voller Ingenieurskunst" ist übrigens eine unserer heiß geliebten Pogo2s. :)

Vielleicht lässt sich da ja noch was drehen, Schröder wird nicht ewig im Mini-Zirkus aktiv sein...

Grüße
Thomas
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Offline Ubik no more 245

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Re: Lucky man in sponsoring...
« Reply #1 on: March 08, 2007, 07:19:18 AM »
Hallo Thomas,

bleib ganz ruhig :-)
Das ist T-Mobile Niederlande, ich bin mir fast sicher die machen ihre Sachen ganz für sich. Deutsche Firmen sponsorn gerne im Ausland, gerade im Segeln ist das so. Ich sehe in letzter Zeit viele Regatten und auch Einzelstarter im Ausland, die von deutschen Firmen gesponsort werden. Ich gehe einfach mal davon aus, dass hängt davon ab, wo man noch wachsen will. Als Firma zu wachsen ist in Deutschland gerade nicht so angesagt.

Dominik

p.s. Ich bin mir sicher, wenn ein Deutscher anfragt, dann heißt es, die Firmenphilosophie ist, niemanden zu sponsorn. Das kenne ich schon.
« Last Edit: March 08, 2007, 07:27:38 AM by Ubik245 »

Offline Thomas

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Re: Lucky man in sponsoring...
« Reply #2 on: March 09, 2007, 00:03:31 AM »
Na ja, soweit war mir die Sache ja schon irgendwie klar. Ich kann auf jeden Fall Deine Einschätzung teilen, was die Wachstumsbestrebungen in den einzelnen Ländern angeht. Im Endeffekt hoffe ich nur, dass irgendwie irgendwann (hoffentlich bald) eine Firma auf die Idee kommt, mal genauer vor ihre eigene Nase und (ebenso folgerichtig) auf eine Repräsentanz im Ausland zu schauen.

Aber ich habe mal darüber nachgedacht, was eigentlich die Franzosen gefühlt haben mögen, als Kingfisher gerade frisch Castorama übernommen hatte und danach Ellen als Galionsfigur ins Rennen schickten, immerhin eine Britin und nicht eine Französin...

Das hängt wohl alles sehr stark davon ab, wie die Firmen orientiert sind, und ob sie sich als eine "beheimatete" Firma oder eine "Weltfirma" verstehen.

Grüße
Thomas
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